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Solarlokal
Photovoltaik-Anlage auf einem süddeutschen Eigenheim, Referenzmotiv für Solaranlagen-Kosten und Förderung in Greifswald
Standort im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Greifswald, Solar-Standort im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Stadtbild von Greifswald, Wikimedia-Foto zur Photovoltaik-Standortübersicht.
Greifswald, Wikimedia-Foto. Foto: Harald909, 2005. Lizenz: CC BY-SA 3.0, Quelle Wikimedia Commons.

Greifswald ist die Kreisstadt des Landkreises Vorpommern-Greifswald im Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern. Die Universitäts- und Hansestadt liegt an dem in die Ostsee mündenden Fluss Ryck am Greifswalder Bodden zwischen den Inseln Rügen und Usedom. Im Jahresmittel rund 1.500 bis 1.700 Sonnenstunden, eine 10-kWp-Anlage liefert in Greifswald 10.340 bis 11.890 kWh Solarstrom pro Jahr.

Greifswald ist mit rund 55.051 Einwohnern eine Mittelstadt in Mecklenburg-Vorpommern, gelegen im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Die Werte für Sonnenstunden und Ertrag liegen im mecklenburg-vorpommerschen Vergleich im oberen Drittel, innerhalb des Landkreis Vorpommern-Greifswald an typischer Position.

Mehr über Greifswald lesen

Bauland-Struktur: Greifswald ist als Mittelstadt in Mecklenburg-Vorpommern geprägt durch backstein-hansische Innenstadt, gemischte Wohnviertel der 1930er bis 2000er Jahre und wachsende Ferienwohnanlagen im Kurgebiet. Aktuell sind 1.466 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 27.454 kWp installiert, die mittlere Anlagengröße liegt bei 18,73 kWp. 65 Prozent der Anlagen fallen in die Eigenheim-Klasse zwischen 3 und 30 kWp (Quelle: Marktstammdatenregister, Stand Juni 2026).

Wirtschaftlich ist Greifswald durch Küsten-Tourismus, Hafen-Wirtschaft, Fischerei und regionalen Handel geprägt. Mecklenburg-Vorpommern hat seit 2025 eine Solar-Pflicht für gewerbliche Neubauten und Parkplätze ab 50 Stellplätzen. Das Land ergänzt die Bundesförderung über das Programm "Klima-Plus MV" und die LFI Landesförderinstitut MV. Bundes-EEG, KfW 270 und 0 % MwSt. bleiben Standard. Eine spezifische kommunale Förderrichtlinie ist für die Stadtgröße typisch und meist auf Speicher / Stecker-PV beschränkt.

Die Energieversorgung läuft über den zuständigen regionalen Verteilnetzbetreiber (Ermittlung per PLZ über die Bundesnetzagentur-Suche). Die Anmeldung von PV-Anlagen erfolgt seit April 2024 vollständig online über das Service-Portal des Netzbetreibers; die gesetzliche Frist von 8 Wochen wird in der Praxis bei Greifswald meist mit 2–4 Wochen unterschritten. Stromtarife im Stadtgebiet liegen 2026 bei rund 38,05 ct/kWh und werden überwiegend von WEMAG / Stadtwerke / regionaler Grundversorger sowie regionalen Wettbewerbern angeboten.

Für private Eigenheim-Besitzer in Greifswald bedeutet das in Summe: Solar in Küstenstädten mit modernen Wohnungsbau-Beständen gut umsetzbar. Bund (0 % MwSt., KfW 270, EEG-Einspeisevergütung) und ein gut gefüllter Markt regionaler Fachbetriebe im Service-Radius bis 50 Kilometer rund um Greifswald.

01 · Konkrete Kosten 2026

Was kostet eine Solaranlage in Greifswald?

Eine komplett installierte Solaranlage in Greifswald kostet 2026 zwischen 6.500 € (4 kWp, kleine Dachfläche) und 19.000 € (12 kWp, große Dachfläche). Preise inklusive Module, Montage, Netz-Anmeldung und Inbetriebnahme, 0 % Mehrwertsteuer.

AnlagengrößePreisspanne in GreifswaldGeeignet für
4 kWp6.370–8.330 €1–2 Personen, kleine Dachfläche
6 kWp8.820–11.270 €2–3 Personen, mittlerer Stromverbrauch
8 kWp11.270–13.720 €3–4 Personen, mit Speicher empfohlen
10 kWp12.740–15.680 €4–5 Personen, auch für E-Auto geeignet
12 kWp14.700–18.620 €große Dachfläche, mit Wärmepumpe oder 2 E-Autos

Speicher 5–10 kWh: zusätzlich 4.500–7.500 €. Details siehe Sektion Stromspeicher in Greifswald

Im Preis enthalten: Module, Wechselrichter, Verkabelung, Montage, Netzanschluss, Anmeldung bei Bauamt und Netzbetreiber sowie die offizielle Inbetriebnahme.

Was sparen Sie pro Jahr in Greifswald?

Rechenbeispiel: Eigenverbrauch + Einspeisevergütung

AnlageEigenverbrauch (Stromkosten 39,90 ct/kWh)Einspeisung (7,78 ct/kWh)Ersparnis pro Jahr
5 kWpca. 1.318 €/Jahrca. 171 €/Jahrca. 1.489 €/Jahr
8 kWpca. 2.109 €/Jahrca. 274 €/Jahrca. 2.383 €/Jahr
10 kWpca. 2.636 €/Jahrca. 343 €/Jahrca. 2.979 €/Jahr
12 kWpca. 3.163 €/Jahrca. 411 €/Jahrca. 3.574 €/Jahr

Annahmen: Strompreis Greifswald 39,90 ct/kWh (Stand Juli 2026), EEG-Einspeisevergütung 7,78 ct/kWh (Teileinspeisung bis 10 kWp, anzulegender Wert der Bundesnetzagentur 1. Februar bis 31. Juli 2026), 60 % Eigenverbrauchsquote (mit Speicher realistisch). Werte gerundet auf volle Euro.

02 · Lokale Anbieter

Wer installiert Photovoltaik-Anlagen in Greifswald?

Regionale Photovoltaik-Fachbetriebe rund um Greifswald im Einzugsgebiet bis 50 km.

Solarlokal-Partnernetzwerk aktiv in Greifswald, 50-km-Erweiterungsradius.

Regionale Photovoltaik-Fachbetriebe innerhalb 50 Kilometer um Greifswald sind über das Solarlokal-Partnernetzwerk erreichbar. Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden 3 bis 5 unverbindliche Angebote von geprüften Handwerksbetrieben mit HWK-Eintragung; die konkreten Firmennamen und Distanzen werden im Anfrageprozess entsprechend Ihrer Postleitzahl gematched.

Vergleichsangebote in 24 h anfordern
03 · Stromspeicher 2026

Was kostet ein Stromspeicher in Greifswald?

Ein Stromspeicher nimmt tagsüber den überschüssigen Solarstrom auf und gibt ihn abends wieder ans Haus ab. Statt ihn für 7,78 ct/kWh ins Netz einzuspeisen, ersetzen Sie damit Strom zum Greifswalder Tarif von 38,05 ct/kWh. Der Eigenverbrauch steigt von rund 30 % (ohne Speicher) auf 60–75 %.

Für kleine Haushalte
5kWh
4.500–5.500 €

Geeignet für 4–8 kWp PV, 1–3 Personen. Eigenverbrauch realistisch: 55–65 %.

Für die Familie
10kWh
7.000–9.000 €

Geeignet für 8–12 kWp PV, 3–5 Personen. Eigenverbrauch realistisch: 65–75 %.

Mit Wärmepumpe oder E-Auto
15kWh
9.500–12.500 €

Geeignet für 10+ kWp PV mit Wärmepumpe oder E-Auto. Eigenverbrauch: 70–80 %.

Speicher-Förderung Mecklenburg-Vorpommern 2026

Für PV-Batteriespeicher in Mecklenburg-Vorpommern gibt es keine landesweite Direktförderung. Kombinierbar bleiben KfW 270, 0 % MwSt., EEG-Vergütung.

Als Faustregel: Bei 39,90 ct/kWh Strompreis in Greifswald rechnet sich ein 5-kWh-Speicher in 9–12 Jahren allein über die eingesparten Stromkosten, mit der MV-LFI-Balkon-PV-Förderung ein bis zwei Jahre schneller.

Wie funktioniert ein Stromspeicher technisch?
Moderne Heimspeicher nutzen Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4) mit 10.000+ Ladezyklen und thermisch sicherer Chemie. AC-Kopplung ist Standard für Nachrüstung (am Hausnetz angeschlossen), DC-Kopplung effizienter für Neuanlagen (direkt am Wechselrichter). Notstromfähige Modelle (12 V Insel-Funktion) liefern bei Stromausfall begrenzte Versorgung für Kühlschrank, Heizung, Licht, kosten ca. 300–500 € Aufpreis.
04 · Förderung

Welche Förderung gibt es für Solaranlagen in Greifswald 2026?

Eigenheim-Besitzer in Greifswald kombinieren Bund und Land. Bund: 0 % Mehrwertsteuer, EEG-Einspeisevergütung, KfW-Kredit 270. Land Mecklenburg-Vorpommern: MV LFI Mini-Solaranlagen (500 EUR Balkon-PV).

Beispielrechnung: 8 kWp PV + 5 kWh Speicher in Greifswald (2026)
  • LFI MV Mini-Solaranlagen: 500 EUR pauschal für Mietende
  • 0 % MwSt. (Bund): ca. 3.500 € Ersparnis bei 18.500 € Brutto-Investition
  • KfW 270 Förderkredit: Zinssatz variabel, an EU-Referenzsatz gekoppelt und bei Antrag über die Hausbank festgesetzt (aktuelle Konditionen: kfw.de/270)

Effektive Investitionssumme nach Förderung: rund 11.000 €

ProgrammTrägerFörderhöheStichtag / StatusAntrag
Greifswald hat KEIN städtisches PV-Direktzuschuss-Programm. Land MV 'Solar für alle' fördert Mini-Solar (Balkon-PV) mit 500 € pauschal pro Anlage und Wohneinheit. Eigentümer-Topf landesweit AUSGESCHÖPFT, Mieter-Topf hat noch Mittel. Stadtwerke Greifswald (sw-greifswald.de) + LK Vorpommern-Greifswald begleiten Antrag. ~1.740 Sonnenstunden/Jahr. Land MV (LFI-MV 'Solar für alle' Mini-Solar bis 500 € Pauschale Mieter-Topf noch offen, Eigentümer ausgeschöpft) und Bund (KfW 270, KfW 442, 0 % MwSt., EEG 7,78 ct/kWh, 20 Jahre) kombinierbar.
LFI Mecklenburg-Vorpommern Mini-SolaranlagenLandesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI)500 EUR Pauschalzuschuss pro Wohneinheit für Balkon-PV / steckerfertige PV-Anlagen (Mieter-Kontingent aktiv, Eigentümer-Kontingent erschöpft).Programm 2026 aktiv, Antrag onlinelfi-mv.de/foerderfinder/mini-solaranlagen
KfW 270 Erneuerbare EnergienKfW (Bund)Zinsgünstiger Kredit bis 100 % der Investitionlaufend, bundesweitkfw.de, über Hausbank
0 % MwSt. auf PV-Anlagen + SpeicherBund19 % Ersparnis (3.000–4.000 € bei 10 kWp)seit 2023, läuft weiterdirekt durch Installateur

Reihenfolge wichtig: MV fördert Balkon-PV mit 500 EUR für Mietende. Eigentümer-Kontingent bereits leer.

05 · Anlagentyp

Welche Solaranlage passt zu Ihrem Gebäude in Greifswald?

Drei Anlagentypen sind in Greifswald marktrelevant: klassische Aufdach-Montage, Indach-Module bei Neubau und Solar-Carport für Doppelnutzung.

Einfamilienhaus

Typische Anlage
6–10 kWp PV + 5–10 kWh Speicher
Kosten
14.700–21.560 € (inkl. Speicher, 0 % MwSt.)
Förderung
Bund (0 % MwSt., KfW 270) plus MV-Landesförderinstitut LFI (500 EUR Balkon-PV für Mietende).
Amortisation
8–11 Jahre · 60–70 % Eigenverbrauch

Mehrfamilienhaus

Typische Anlage
15–30 kWp PV mit Mieterstrom-Modell
Kosten
25.000–50.000 €
Förderung
EEG-Mieterstromzuschlag + KfW 270 + MV LFI Mini-Solaranlagen (500 EUR Balkon-PV).
Mieterstrom
8,9–11,2 ct/kWh interne Verrechnung an Mieter

Gewerbe

Typische Anlage
30–100+ kWp PV (meist mit hohem Eigenverbrauchsanteil)
Kosten
30.000–120.000 € (ohne Speicher)
Förderung
KfW 270 + MV LFI Mini-Solaranlagen (500 EUR Balkon-PV) + Investitionsabzugsbetrag (IAB).
Amortisation
6–9 Jahre bei hohem Eigenverbrauch
06 · Stecker-Solar

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk in Greifswald?

Balkonkraftwerke liefern 300–800 Watt Leistung, sind in 30 Minuten installiert, brauchen keine Baugenehmigung und sparen in Greifswald pro Jahr 50–120 € Stromkosten.

KonfigurationPreisJahres-ErtragAmortisation
1× 400-Wp-Modul + Mikro-Wechselrichter300–450 €350–420 kWh4–6 Jahre
2× 400-Wp-Module (800 Wp Gesamtleistung)500–800 €700–820 kWh4–5 Jahre
Mit Halterung (für Balkon, Garten oder Flachdach)+ 80–180 €
Vereinfachte Anmeldung

Marktstammdatenregister, 5 Minuten online

Seit 2024 reicht eine vereinfachte Online-Anmeldung im Marktstammdatenregister. Beim Netzbetreiber müssen Sie sich nicht mehr melden (bis 800 W Leistung). Dauer: 5 Minuten, kostenfrei.

→ marktstammdatenregister.de

Für Mieter: Seit der Reform 2024 ist die Zustimmung des Vermieters bzw. der Eigentümergemeinschaft nicht mehr generell erforderlich, Mieter haben einen Anspruch auf Installation, sofern Optik und Befestigung angemessen sind.

07 · So läuft's

Wie melde ich eine Solaranlage in Greifswald an?

Anmeldung beim regionalen Verteilnetzbetreiber für Greifswald läuft seit April 2024 vollständig online über das Service-Portal. Gesetzliche Frist: 8 Wochen, in der Praxis sind es 2–4 Wochen.

  1. 01

    Netzanschluss-Voranfrage

    Der Installationsbetrieb prüft, ob der Hausanschluss genügend Kapazität hat. Antwort durch E.DIS Netz (Nord), WEMAG Netz (West) in 2–3 Wochen.

  2. 02

    Anmeldung der Anlage

    Online im Service-Portal des Netzbetreibers (E.DIS Netz (Nord), WEMAG Netz (West)), vom Installationsbetrieb mit allen technischen Unterlagen, Datenblättern und Lageplan eingereicht.

  3. 03

    Eintrag im Marktstammdatenregister

    Bundesnetzagentur, durch den Anlagenbetreiber binnen 4 Wochen nach Inbetriebnahme. Pflicht, ohne Eintrag keine EEG-Vergütung.

  4. 04

    Inbetriebsetzung

    Technische Abnahme gemeinsam mit Installateur und Techniker des Netzbetreibers. Bei Anlagen unter 30 kWp meist als Fernabnahme, kein Vor-Ort-Termin nötig.

  5. 05

    Anmeldung beim Finanzamt

    Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Bei Eigenheim-Anlagen ≤ 30 kWp greift die Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 72 EStG, keine USt.-Voranmeldung, keine Gewinnermittlung.

Netzbetreiber 2026 · Online-Portal

Regionsabhängig zuständig sind E.DIS Netz (Nord), WEMAG Netz (West). Seit April 2024 läuft die offizielle Anmeldung vollständig über das Online-Service-Portal des jeweiligen Netzbetreibers. Bearbeitungszeit in der Praxis: 2 bis 4 Wochen. Bei hohem Antragsaufkommen sollten Sie 6 bis 8 Wochen einplanen. Den zuständigen Netzbetreiber für Greifswald finden Sie über die Bundesnetzagentur-Suche per PLZ.

08 · PV-Markt & Sonnenertrag in Greifswald

Photovoltaik-Bestand in Greifswald, verifizierte Zahlen

Greifswald im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Bei einem lokalen Ertragsfaktor von rund 1.101 kWh/kWp liefert eine 10-kWp-Anlage in Greifswald rund 10.460 bis 11.561 kWh Solarstrom pro Jahr. Die folgenden Werte basieren auf dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur und dem Photovoltaik-Atlas des Deutschen Wetterdienstes.

Rang in Mecklenburg-Vorpommern
#656/ 709

Wp pro Einwohner-Ranking, Nachholpotenzial in Mecklenburg-Vorpommern (Rang 656 von 709). Greifswald kommt auf 499 W pro Einwohner, das sind 22 Prozent des Bundesland-Medians (2.289 W).

Globalstrahlung
990–1.120kWh/m²

Sonnenenergie pro Jahr auf horizontaler Fläche, Grundlage jeder Ertrags-Berechnung (Quelle: Deutscher Wetterdienst)

Anlagen-Bestand
1.466Anlagen

registrierte PV-Anlagen im Stadtgebiet Greifswald. Im Vergleich der 709 untersuchten Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern belegt Greifswald Rang 5 beim absoluten Anlagen-Bestand. Quelle: Bundesnetzagentur, Marktstammdatenregister.

Gesamtleistung
27.454kWp

installierte Spitzenleistung. Bei einem lokalen Jahresertrag von rund 1.101 kWh/kWp entstehen daraus etwa 30,2 Millionen kWh Solarstrom pro Jahr, rechnerisch der Jahresbedarf von rund 7.557 Vier-Personen-Haushalten (4.000 kWh/Jahr). Quelle: Marktstammdatenregister.

Ø Anlagengröße
18,73kWp

mittlere Modul-Leistung pro Anlage in Greifswald, 38 % kleiner als der Median in Mecklenburg-Vorpommern (30,0 kWp), Hinweis auf viele Balkon-PV- oder Kleinanlagen.

Sonnenstunden
1.600–1.800/ Jahr

im Jahresmittel über das Stadtgebiet (Quelle: Deutscher Wetterdienst)

Jahresertrag 10 kWp
10.460–11.561kWh

rechnerischer Stromertrag einer optimal ausgerichteten 10-kWp-Anlage in Greifswald

CO₂-Vermeidung
3.997kg / Jahr

pro 10-kWp-Anlage in Greifswald, entspricht rund 26.660 km mit einem durchschnittlichen Benziner

Größenverteilung und Wachstum ansehen
Größenverteilung der Anlagen in Greifswald
  • Mikro < 0,6 kWp (Balkonkraftwerk)5 %
  • Klein 0,6–3 kWp22 %
  • Eigenheim/MFH 3–30 kWp65 %
  • Gewerbe > 30 kWp8 %

Anlagen-Bestand: 1.466 Solar-Einheiten.

Neu-Inbetriebnahmen pro Jahr
732021
1322022
2932023
3522024
2792025
1472026 YTD

Neu-Inbetriebnahmen pro Jahr im Ortsgebiet Greifswald.

Datenquelle: Bundesnetzagentur Marktstammdatenregister, Juli 2026.

Greifswald in Zahlen: vier lokale Kennwerte
Ableitungen aus dem Marktstammdatenregister-Stand für Mecklenburg-Vorpommern, quartalsweise geprüft.
Ø Anlagengröße in Greifswald
18,73 kWp
über Bundesdurchschnitt 10,4 kWp
Installiert pro Einwohner
499 Wp
Ausbau-Potenzial deutlich vorhanden
Anlagen pro 1 000 Einwohner
27
Nachfrage bleibt aufholend
Rechnerischer PV-Versorgungsgrad
14 %
30.227 MWh Jahresertrag gegen 4 000 kWh Musterhaushalt pro Einwohner
09 · Anlagen-Typen in Greifswald

Typische Photovoltaik-Anlagen in Greifswald, aggregiert aus dem Marktstammdatenregister

Aus dem Marktstammdatenregister aggregierte Anlagen-Kategorien in Greifswald. Die drei Karten fassen den installierten Bestand nach typischer Segment-Größe zusammen (Gewerbe-Aufdach, Kommunal-Aufdach, Eigenheim- und Balkon-Segment), keine namentlichen Einzelanlagen, sondern Segment-Aggregate.

Greifswald · MaStR-Aggregat

Gewerbe-Aufdach-Cluster in Greifswald

Gewerbliche Bestandsanlagen, Modell-Aggregat im Stadtgebiet Greifswald, aggregierte Segment-Gesamtleistung aus dem Marktstammdatenregister. Bei einem mittleren Jahresertrag von rund 1.101 kWh/kWp produzieren die Anlagen dieser Kategorie rechnerisch zusammen etwa 1.813.347 kWh/Jahr.

  • 1.647kWp Summe
  • 1.813.347kWh/Jahr
  • ≈ 4.118Module

Quelle: Bundesnetzagentur Marktstammdatenregister, Segment-Aggregation

Greifswald · MaStR-Aggregat

Kommunale und Schul-Aufdach-Anlagen in Greifswald

Kommunale Aufdach-Anlagen, Modell-Aggregat im Stadtgebiet Greifswald, aggregierte Segment-Gesamtleistung aus dem Marktstammdatenregister. Bei einem mittleren Jahresertrag von rund 1.101 kWh/kWp produzieren die Anlagen dieser Kategorie rechnerisch zusammen etwa 907.224 kWh/Jahr.

  • 824kWp Summe
  • 907.224kWh/Jahr
  • ≈ 2.060Module

Quelle: Bundesnetzagentur Marktstammdatenregister, Segment-Aggregation

Greifswald · MaStR-Aggregat

Eigenheim- und Balkon-Segment in Greifswald

Private Aufdach-Anlagen, Modell-Aggregat im Stadtgebiet Greifswald, aggregierte Segment-Gesamtleistung aus dem Marktstammdatenregister. Bei einem mittleren Jahresertrag von rund 1.101 kWh/kWp produzieren die Anlagen dieser Kategorie rechnerisch zusammen etwa 604.449 kWh/Jahr.

  • 549kWp Summe
  • 604.449kWh/Jahr
  • ≈ 1.373Module

Quelle: Bundesnetzagentur Marktstammdatenregister, Segment-Aggregation

10 · Vorschriften in Greifswald

Diese Vorschriften über den Betrieb einer Solaranlage in Greifswald sollten Sie kennen

Solar-Pflicht in Mecklenburg-Vorpommern

Solar-Pflicht in Mecklenburg-Vorpommern: Stand Juli 2026 keine landesweite Regelung in Kraft

In Mecklenburg-Vorpommern ist Stand Juli 2026 keine landesweite Solar-Pflicht für private, gewerbliche oder öffentliche Neubauten in Kraft. Für einzelne Kommunen können lokale Bebauungspläne oder städtebauliche Verträge PV-Vorgaben enthalten, das ist im konkreten Bauvorhaben mit der zuständigen Bauaufsicht zu klären.

Netzbetreiber & Anmeldung

Verteilnetzbetreiber, Online-Portal seit 04/2024

Regionsabhängig zuständig sind E.DIS Netz (Nord), WEMAG Netz (West). Die Anmeldung einer PV-Anlage läuft seit April 2024 vollständig online über das Service-Portal des jeweiligen Netzbetreibers, als offizielle Anmeldung anerkannt. Gesetzliche Frist nach EEG: 8 Wochen. In der Praxis sind es 2 bis 4 Wochen. Bei hohem Antragsaufkommen sollten Sie 6 bis 8 Wochen einplanen. Zuständigen Netzbetreiber für PLZ über die Bundesnetzagentur-Suche ermitteln.

EEG-Meldepflicht

EEG-Meldung im Marktstammdatenregister, Frist 4 Wochen nach Inbetriebnahme

Jede neue PV-Anlage in Greifswald muss binnen vier Wochen nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert sein. Ohne rechtzeitige Meldung entfällt der Anspruch auf EEG-Einspeisevergütung, für Steckersolar-Geräte bis 800 W ist die Meldung vereinfacht online in 5 Minuten möglich. Die Registrierung ist kostenfrei.

Denkmalschutz in Greifswald

Denkmalgeschützte Quartiere in Greifswald, PV bleibt möglich

Historisch geschützte Ortskerne, denkmalgeschützte Einzelbauten und Fachwerk-Bereiche sind in Greifswald nicht ausgeschlossen. Solar ist dort grundsätzlich möglich, braucht aber eine zusätzliche denkmalrechtliche Genehmigung. Zuständig: Bauamt Greifswald zusammen mit der jeweils zuständigen Unteren Denkmalbehörde in Mecklenburg-Vorpommern. Häufige Auflagen: einheitlich schwarze Module, straßenabgewandte Anordnung. Rechnen Sie mit 6–8 Wochen zusätzlicher Bearbeitungszeit, klären Sie den Denkmalstatus Ihres Grundstücks vorab beim Bauamt.

11 · Methodik & Quellen

Wie die Zahlen zu Photovoltaik in Greifswald entstehen

Damit die Angaben auf der Greifswald-Seite überprüfbar sind, dokumentieren wir Berechnungsgrundlagen, Formeln und Quellen. Jede Zahl auf dieser Seite lässt sich auf einen der hier genannten Datensätze zurückführen.

Kostenrechnung

Wie die Preisspannen entstehen

Die Preisspannen für Greifswald basieren auf einer Kombination aus überregionaler Preisstatistik und regionalen Angeboten. Wir erheben pro Quartal Angebotsdaten aus dem Netzwerk der Solarlokal-Partnerbetriebe und gleichen sie mit dem BSW-Solar-Preismonitor sowie den Erhebungen der Verbraucherzentrale ab. Die Bandbreite bildet regionale Streuung ab, nicht einen Durchschnittspreis.

Quellen
Ertragsberechnung

Wie der Jahresertrag zustande kommt

Jahresertrag (kWh) = Globalstrahlung (kWh/m²) × Modulfläche (m²) × Wirkungsgrad × Performance Ratio

Wir rechnen mit standortspezifischer DWD-Globalstrahlung, einer Standard-Modulfläche von 50 bis 55 m² für eine 10-kWp-Anlage, typischen Modul-Wirkungsgraden 20 bis 22 Prozent und einer Performance Ratio von 0,85 (Verluste durch Wechselrichter, Verkabelung, Temperatur, Verschmutzung). In Greifswald ergibt das je nach Ausrichtung und Neigung einen Jahresertrag im Bereich von rund 1101 kWh pro installiertem kWp.

Amortisation

Wie die Amortisationszeit berechnet wird

Jahresersparnis = Eigenverbrauch × Strompreis + Netzeinspeisung × EEG-Vergütung

Wir setzen typische 30 Prozent Eigenverbrauchsquote ohne Speicher, 70 Prozent Netzeinspeisung, den aktuellen regionalen Strompreis für Haushalte und die anzulegende EEG-Vergütung der Bundesnetzagentur für Teileinspeisung an. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typisch auf 60 bis 70 Prozent, verkürzt aber die Amortisation nur bei ausreichender Preisspreizung.

CO₂-Rechnung

Wie die CO₂-Vermeidung geschätzt wird

CO₂-Vermeidung (kg/Jahr) = Jahresertrag (kWh) × Emissionsfaktor Strommix (kg/kWh)

Wir rechnen mit dem vom Umweltbundesamt für 2024 veröffentlichten deutschen Strommix von 363 g CO₂ pro kWh. Für eine 10-kWp-Anlage in Greifswald ergibt das je nach Ertragsfaktor rund 3.400 bis 4.400 kg CO₂ pro Jahr. Der Wert sinkt tendenziell, je grüner der Strommix wird; wir aktualisieren jährlich mit dem UBA-Emissionsfaktor.

Anlagen-Bestand

Wie wir 1.466 Anlagen und 27.454 kWp herleiten

Wir ziehen den Anlagen-Bestand für Greifswald direkt aus dem öffentlichen Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, gefiltert auf die Gemeindeschlüssel-Nummer und Sparte Solar. Ausgeschlossen werden zurückgebaute Anlagen (Status: endgültig stillgelegt). Für die durchschnittliche Anlagengröße dividieren wir Gesamt-Leistung durch Anlagenzahl. Bei einem lokalen Ertrag von rund 1.101 kWh/kWp erzeugen die 27.454 kWp rechnerisch etwa 30.226.854 kWh pro Jahr, entsprechend dem Jahresbedarf von rund 7.557 Vier-Personen-Haushalten. Aktualisierung quartalsweise, aktueller Stand Juli 2026.

Förderprogramme

Wie wir Förderungen erfassen und pflegen

Für Greifswald und alle anderen Kommunen führen wir eine eigene Förder-Datenbank. Grundlage sind offizielle Richtlinien der Kommune Greifswald, der Landesförderbank Mecklenburg-Vorpommern sowie des Bundes (KfW, BAFA). Aggregator-Websites nutzen wir nicht als Primärquelle. Bei Programm-Änderungen aktualisieren wir binnen 30 Tagen; erschöpfte oder ausgelaufene Programme werden gesondert gekennzeichnet.

Skalierung & Redaktion

Was ist datengestützt, was ist redaktionell verfasst

Marktstammdaten (Anlagenzahl, Leistung, Zubau) und Förderprogramm-Einträge werden regelmäßig gegen die offiziellen Primärquellen aktualisiert. Standort-Text, Anbieter-Auswahl, Vorschriften-Zusammenfassung und lokaler Kontext werden pro Stadt redaktionell verfasst und geprüft. Auffällige Datenpunkte prüfen wir gegen Rohquellen, bevor sie live gehen. Prüfstand Greifswald: Juli 2026.

Mehr zum redaktionellen Prozess, Update-Zyklus und Umgang mit Unsicherheiten: Redaktionelle Richtlinien.

MF
Redaktionelle Quellenbasis

Die Ratgeber-Seite zu Greifswald greift auf öffentliche Primärquellen aus Mecklenburg-Vorpommern zurück: das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur für Anlagen-Bestand und Zubau, die EEG-Fördersatz-Tabelle, den DWD-Strahlungsatlas sowie die Förderprogramm-Übersichten der Landesenergieagenturen. Wo lokale Kommunalprogramme relevant sind, verlinken wir die zuständige Bauaufsicht bzw. den Klimaschutz-Manager der Kommune oder des Landkreises. Die Zahlenwerte werden quartalsweise gegen Netzbetreiber-Meldungen und Landesenergieagenturen abgeglichen.

Redaktionelle Prüfung durch die Solarlokal-Redaktion, veröffentlicht unter der Redaktions-Persona Moritz Feldmann (YouHou GmbH, HRB 214722 B). Verantwortlich nach § 18 Abs. 2 MStV: Guido Veth, Bölschestraße 20, 12587 Berlin · Zuletzt geprüft Juli 2026 · Korrekturen an die Redaktion über solarlokal.de/kontakt

12 · Häufig gestellte Fragen

Antworten zu Photovoltaik & Solaranlage in Greifswald

Die wichtigsten Fragen, die uns Hausbesitzer aus Greifswald vor der Anschaffung stellen.

Was kostet eine Solaranlage in Greifswald?
Eine schlüsselfertige Komplettanlage in Greifswald kostet 2026 zwischen 6.500 € (4 kWp Einsteiger) und 19.000 € (12 kWp große Dachfläche). Speicher (5–10 kWh) zusätzlich 4.500–7.500 €. 0 % MwSt. inklusive.
Welche Förderung gibt es in Greifswald 2026?
Stadt Greifswald hat aktuell kein eigenes PV-Zuschussprogramm. Bund: 0 % Mehrwertsteuer (~3.500 € Ersparnis), EEG-Einspeisevergütung 7,78 ct/kWh garantiert 20 Jahre, KfW-Kredit 270 zinsgünstig. Land Mecklenburg-Vorpommern: spezifische Speicher- und PV-Programme (siehe Förderung-Tabelle).
Brauche ich einen Stromspeicher?
Nicht zwingend, aber wirtschaftlich oft sinnvoll. Mit 10-kWh-Speicher steigt die Eigenverbrauchsquote von ca. 30 % auf 60–75 %. Sie ersetzen Strom zum Greifswalder Tarif von 38,05 ct/kWh statt für 7,78 ct/kWh ins Netz einzuspeisen.
Wie finde ich einen passenden PV-Fachbetrieb für Greifswald?
In Greifswald selbst sind Solarlokal aktuell keine Photovoltaik-Fachbetriebe mit Kernstandort bekannt. Über die Anfrage-Seite werden Fachbetriebe aus dem 50-km-Umland vermittelt, die in der Handwerksrolle eingetragen sind und Referenzen im Landkreis nachweisen können. Ein „bester" Betrieb existiert nicht, ausschlaggebend sind vergleichbare Referenz-Anlagen, Vor-Ort-Termin, festes Angebot und schriftlich zugesicherte Garantie- und Servicefristen.
Wie läuft die Anmeldung in Greifswald?
Anmeldung beim regionalen Verteilnetzbetreiber online seit April 2024, gesetzliche Frist 8 Wochen, in der Praxis 2–4 Wochen. Plus Pflicht-Eintrag im Marktstammdatenregister innerhalb 4 Wochen nach Inbetriebnahme.
13 · Photovoltaik-Vergleich in Mecklenburg-Vorpommern

Greifswald und 10 vergleichbare Städte in Mecklenburg-Vorpommern

Greifswald im Photovoltaik-Vergleich mit einwohner-ähnlichen Städten aus Mecklenburg-Vorpommern. Sortiert nach Anzahl installierter Anlagen laut Marktstammdatenregister.

#GemeindeAnlagenLeistungVersorgungs­gradWachstum 2024→25Wp pro Einwohner
#1Schwerin
2.79083,8 MW24 %+32,2 %879 W
#2Neubrandenburg
1.84669,8 MW29 %+35,0 %1.074 W
#3Stralsund
1.65545,2 MW21 %+30,5 %781 W
#4Greifswald
1.46627,5 MW14 %+25,0 %499 W
#5Wismar
1.38329,7 MW18 %+29,6 %675 W
#6Ribnitz-Damgarten
96460,4 MW103 %+30,8 %3.800 W
#7Güstrow
91361,5 MW56 %+30,8 %2.068 W
#8Waren (Müritz)
87472,9 MW93 %+30,8 %3.433 W
#9Neustrelitz
83034,5 MW44 %+30,8 %1.632 W
#10Parchim
73624,7 MW37 %+30,1 %1.356 W
#11Bergen auf Rügen
4987,4 MW14 %+23,7 %521 W
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