Wie gut eignet sich Ihre Region für Photovoltaik?
Solarlokal analysiert Ausbau, Wirtschaftlichkeit und Solarpotenzial deutscher Regionen, datenbasiert und lokal.
Installierte PV-Leistung, Stand Mai 2026.
Details ansehen →Mehr als doppelt so viel wie 2022.
Zubau-Trend →Solaranteil an inländischer Stromerzeugung 2025 (Destatis).
Solaratlas öffnen →Neue Mini-Anlagen in 2025.
Balkon-Boom ansehen →Solarausbau in Deutschland
Installierte PV-Leistung pro Bundesland, eine Heatmap zeigt, wie ungleich Solarstrom in Deutschland verteilt ist und wo die strukturellen Unterschiede liegen.
Vier zentrale Befunde zum Solarausbau
Bayern stemmt fast ein Drittel des deutschen Solarstroms
Mit 35,4 GW installierter Leistung liefert Bayern allein 26,6 % der bundesweiten PV-Kapazität, mehr als die fünf nördlichen Bundesländer zusammen.
Süddeutschland dominiert bei Marktgröße und Ertrag
Die fünf süddeutschen Länder stellen zusammen 49 % der installierten Leistung. Norddeutschland kommt auf 18 %, bei deutlich schlechteren Sonnenertrags-Werten.
Brandenburg führt pro Einwohner, vor NRW
In Brandenburg stehen 4,23 kW installierter PV pro Einwohner, in Nordrhein-Westfalen nur 0,87 kW. Faktor 4,9 ×, Flächenländer im Osten dominieren bei Freiflächen-PV.
Stadtstaaten als strukturelle Schlusslichter
Berlin, Hamburg und Bremen liegen mit zusammen unter 3 GW deutlich abgeschlagen, kaum Dachflächen, kein Freiflächen-Potenzial. Die Solarwende endet hier an Flächengrenzen.
Das Solar-Ranking der Bundesländer
Datenquelle: Bundesnetzagentur Marktstammdatenregister, Stand: 20. Mai 2026.
Welche Regionen treiben Deutschlands Solarausbau voran?
Drei Perspektiven auf den lokalen Solarmarkt, Großstadt-Vergleich, Watt pro Einwohner über alle Kommunen und die Wachstums-Hotspots des vergangenen Jahres.
Photovoltaikanlagen je 1.000 Einwohner
Im direkten Vergleich · Entwicklung von 2024 bis 2025 und relatives Wachstum im Jahr, Top 15 pro Größenklasse
Diese deutschen Kleinstädte treiben den Solarausbau am stärksten voran
Auswertung pro Größenklasse, Top 10 nach installierter Leistung pro Kopf und nach Bestandszuwachs im letzten Jahr.
Installierte Leistung pro Kopf
Watt installierte PV-Leistung pro Einwohner, sortiert nach Spitzenwert in der jeweiligen Größenklasse.
| Ort | Leistung / EW | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| #1 | NauenBB | 17.953 W | 301,7 MW |
| #2 | SchrobenhausenBY | 11.261 W | 180,1 MW |
| #3 | BogenBY | 10.720 W | 108,5 MW |
| #4 | WolfhagenHE | 10.382 W | 132,9 MW |
| #5 | BraunsbedraST | 10.368 W | 124,1 MW |
| #6 | Wettin-LöbejünST | 9.345 W | 99,0 MW |
| #7 | KlötzeST | 9.178 W | 97,8 MW |
| #8 | Kloster LehninBB | 8.767 W | 96,6 MW |
| #9 | Petersberg (Saalekreis)ST | 8.568 W | 88,5 MW |
| #10 | Forst (Lausitz)BB | 8.409 W | 170,7 MW |
| Ort | Leistung / EW | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| #1 | NeukieritzschSN | 79.887 W | 440,5 MW |
| #2 | BöhlenSN | 34.346 W | 237,1 MW |
| #3 | Neuhausen (Spree)BB | 33.719 W | 174,1 MW |
| #4 | SchipkauBB | 32.540 W | 234,9 MW |
| #5 | WerneuchenBB | 31.827 W | 250,7 MW |
| #6 | KolitzheimBY | 27.396 W | 147,4 MW |
| #7 | KülsheimBW | 22.602 W | 123,2 MW |
| #8 | Nuthe-UrstromtalBB | 22.168 W | 148,3 MW |
| #9 | Osternienburger LandST | 17.611 W | 163,8 MW |
| #10 | VelburgBY | 17.467 W | 89,9 MW |
Die stärksten Wachstums-Hotspots 2026
Regionen mit dem höchsten Bestandszuwachs im letzten Jahr, Mindestbestand 1 MW Ende 2024.
| Ort | Wachstum | Zubau | |
|---|---|---|---|
| #1 | DippoldiswaldeSN | +392,2 % | +41,6 MW |
| #2 | BraunsbedraST | +279,1 % | +61,8 MW |
| #3 | AldenhovenNW | +192,7 % | +22,7 MW |
| #4 | ÜberherrnSL | +185,0 % | +39,4 MW |
| #5 | Petersberg (Saalekreis)ST | +146,2 % | +47,9 MW |
| #6 | SelbBY | +123,6 % | +21,7 MW |
| #7 | Röthenbach an der PegnitzBY | +118,2 % | +4,8 MW |
| #8 | Steinau an der StraßeHE | +107,2 % | +29,6 MW |
| #9 | WendeburgNI | +96,9 % | +9,0 MW |
| #10 | EichstättBY | +91,6 % | +16,9 MW |
| Ort | Wachstum | Zubau | |
|---|---|---|---|
| #1 | MockrehnaSN | +350,8 % | +39,8 MW |
| #2 | Nuthe-UrstromtalBB | +349,6 % | +115,0 MW |
| #3 | ParsbergBY | +282,1 % | +40,7 MW |
| #4 | KolitzheimBY | +250,9 % | +97,4 MW |
| #5 | GerbstedtST | +248,3 % | +53,9 MW |
| #6 | Horst (Holstein)SH | +247,5 % | +19,1 MW |
| #7 | MansfeldST | +223,5 % | +32,3 MW |
| #8 | LeckSH | +193,7 % | +20,2 MW |
| #9 | BaiersdorfBY | +168,5 % | +11,0 MW |
| #10 | Dietfurt an der AltmühlBY | +155,1 % | +53,2 MW |
Photovoltaik-Marktstand
Bundesweite Zahlen aus dem Marktstammdatenregister, Stand: 20. Mai 2026. Auswertung über 10.220 Kommunen.
Versorgt rechnerisch rund 37,9 Mio. Haushalte mit Strom.
PV-Einheiten im Marktstammdatenregister, über sechs Millionen Dächer und Freiflächen.
893.761 neue Anlagen, mehr als doppelt so viel installierte Leistung wie 2022.
Bayern stellt 26,6 % der bundesweiten PV-Leistung.
Datenquelle: Bundesnetzagentur Marktstammdatenregister, Stand: 20. Mai 2026.
Förderung pro Bundesland
Jedes Bundesland fördert PV-Anlagen und Speicher mit eigenen Landesprogrammen, zusätzlich zur Bundes-EEG-Vergütung und KfW-Zuschüssen. 16 aktive Programme im Überblick.
L-Bank Förderung 'Klimaschutz-Plus' / BW-Speicher-Bonus
Bayerisches 10.000-Häuser-Programm, EnergieBonusBayern
SolarPLUS Berlin
ILB Brandenburg-Kredit Energieeffizienz und Klimaschutz
BAB Speicher-Bonus Bremen
IFB Erneuerbare Wärme, PV-Speicher
WIBank Solarspeicher Hessen
Klimaschutz-Förderrichtlinie MV
NBank PV-Speicher-Förderung
progres.NRW, Markteinführung
EnergieBonus Rheinland-Pfalz (Solar-Speicher-Programm)
Klima-Plus Saar
SAB Sachsenkredit Energie und Speicher
IB Sachsen-Anhalt Solar Bonus
IB.SH Klimaschutz-Plus
Solar Invest Thüringen
Stand: Mai 2026 · Programme können sich ändern, Mittelkontingente sind oft begrenzt. Vor Bestellung Antrag prüfen.
Mini-Solar in deutschen Mieterhaushalten
Steckerfertige Solaranlagen verlagern den PV-Ausbau erstmals spürbar in dicht besiedelte Großstädte. Über 1.378.936 aktive Mini-Anlagen sind im Marktstammdatenregister erfasst.
Aktive Balkonkraftwerke, kumuliert
Bundesweiter Bestand pro Jahresende, 2018 bis 2026 (Stand 20.05.2026).
Zubau pro Jahr
Neue Mini-Anlagen pro Inbetriebnahmejahr — höchster Zubau in 2024 mit 434.169 Anlagen.
Pro 100.000 Einwohner, nach Bundesland
Aktiv betriebene Mini-Anlagen je 100.000 Einwohner, sortiert nach Dichte.
Datenquelle: Bundesnetzagentur Marktstammdatenregister, Kategorie ,Steckerfertige Solaranlage (sog. Balkonkraftwerk)'. Stand: 20. Mai 2026.
Vom Einspeise-Geschäft zum Eigenversorger-Boom
Solarstrom wird auf lokaler Ebene längst kein reines Einspeise-Geschäft mehr. Über 1.708.535 kleine Dachanlagen (≤ 10 kWp) und eine Speicher-Quote von 71 % bei Neuinstallationen zeigen den Wandel zu Eigenverbrauch und Autarkie.
Wohin fließt der Solarstrom?
Aufteilung der bundesweiten PV-Erzeugung 2025 zwischen Netz-Einspeisung und Eigenverbrauch.
Eigenheim-PV-Boom
Neue Dachanlagen ≤ 10 kWp pro Jahr (Marktstammdatenregister). Peak 2023 mit 491.819 Inbetriebnahmen.
Speicher-Quote bei Neuinstallationen
Anteil der neuen Eigenheim-Solaranlagen mit gekoppeltem Batteriespeicher. Treiber: gefallene Akku-Preise und neue Tarifmodelle.
EEG-Einspeisevergütung
Vergütung in Cent pro kWh für neue Dachanlagen ≤ 10 kWp, Teileinspeisung (Standard-Modus). Der Verfall macht Eigenverbrauch wirtschaftlich attraktiver als Netz-Einspeisung. Volleinspeisung liegt 2025 bei 12,60 ct.
EEG-Vergütung an PV-Anlagen
Gesamt-Auszahlungen an PV-Betreiber durch die Übertragungsnetzbetreiber, in Mrd Euro pro Jahr. Schwankung 2022 durch hohe Börsenstrompreise.
Datenquellen: Bundesnetzagentur Marktstammdatenregister (PV-Bestand, Stand 20.05.2026), BNetzA Monitoring-Bericht 2025 (Erzeugungs-Aufteilung), BSW-Solar (Speicher-Quote), BNetzA (EEG-Vergütung), Übertragungsnetzbetreiber EEG-Jahresabrechnungen (Auszahlungen).
So entsteht die Solarlokal-Analyse
Vier Schritte vom Rohdatensatz bis zum Gemeinde-Ranking, nachvollziehbar, quellenbasiert und reproduzierbar.
Offizielle Quellen
Wir aggregieren PV-Standort- und Leistungsdaten aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, ergänzt um Sonneneinstrahlung des Deutschen Wetterdienstes und kommunale Strukturdaten der Statistischen Ämter.
Gemeindescharfe Auswertung
Aggregation auf 10.220 deutsche Gemeinden über den AGS-Schlüssel. Jede Stadt erhält ein vollständiges Solar-Profil: Bestand, Wachstum, Ertrag und Strukturfaktor.
Solarlokal-Score
Aus vier gewichteten Komponenten, Versorgungsgrad (35 %), Wachstum (25 %), kWp pro Einwohner (25 %) und Strukturfaktor (15 %), entsteht ein einheitlicher Vergleichswert für jede Kommune.
Monatliche Aktualisierung
Mit jedem neuen Datenstand der Bundesnetzagentur fließen frische Inbetriebnahmen, Stilllegungen und Leistungs-Updates in die Auswertung ein. Stand jeder Auswertung ist immer transparent ausgewiesen.
Warum lokal entscheidend ist
Solarpotenzial, Wirtschaftlichkeit und Wartung hängen massiv von regionalen Faktoren ab. Die Karte zeigt den durchschnittlichen PV-Ertrag pro Bundesland, südliche Regionen liefern bis zu 11 % mehr Strom pro kWp.
Baden-Württemberg liefert mit Ø 1.195 kWh/kWp rund 11 % mehr als Hamburg (1.068 kWh/kWp). Über 240 € Mehr-Ertrag pro kWp und Jahr.
Grundversorgungstarife variieren zwischen 36 und 42 ct/kWh. Eigenverbrauch lohnt sich in Hochpreisregionen deutlich schneller, die Amortisation verschiebt sich um 2–4 Jahre.
Über 200 deutsche Städte vergeben zusätzliche Zuschüsse von 300 bis 3.500 € pro Anlage, abhängig von Bundesland, Kommune und Anlagengröße.
Lokale Fachbetriebe kennen Bauvorschriften, Denkmalschutz und Netzbetreiber. Wartung und Reaktionszeit sind im Schadensfall der entscheidende Wirtschaftlichkeits-Hebel.
Wie solar ist Ihre Region wirklich?
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häufig gesucht -
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8 regional vernetzte Solateure pro Stadt, mit Einzugsgebiet 50 km.
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Solarlokal, Daten, lokale Energiewende, Transparenz
Solarlokal verbindet Datenanalyse mit regionalem Lokalwissen. Wir glauben: Die Energiewende passiert in den Städten und Gemeinden, nicht in Berlin. Unser Auftrag: bundesweite Solar-Marktdaten so aufbereiten, dass Bürgerinnen, Bürger und kommunale Akteure fundierte Entscheidungen treffen können.
Datenbasierte Beschleunigung der lokalen Energiewende.
Nur offizielle Quellen: Bundesnetzagentur, DWD, Statistische Ämter.
Methodik offengelegt, Berechnungen nachvollziehbar.
Regionale Lokalpartner in über 1.000 Städten.