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Was ist eine Bürger-Solarstromanlage?

Für Bürgerinnen und Bürger, die kein eigenes oder für die Photovoltaik geeignetes Dach haben, sind Bürger-Solarstromanlagen eine hervorragende Alternative. Die Beteiligung an einer solchen Anlage ermöglicht jeder Bürgerin und jedem Bürger, sich für den Umwelt- und Klimaschutz zu engagieren und von den Förderungen und Vergütungssätzen für Solarstrom zu profitieren.

Eine Bürger-Solarstromanlage entsteht, wenn mehrere Bürgerinnen und Bürger eine technisch gleichartige Solarstromanlage auf einem fremden Dach (öffentlich oder privat) realisieren.

Ein ausführliches bundesweit modellhaftes Handbuch zur Umsetzung von Bürger-Solarstromanlagen sowie weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage www.solid.de des gemeinnützigen Solarenergie Informations- und Demonstrations­zentrums. Das Handbuch entstand nach dem Bürgersolar­kraftwerk-Konzept der Solar GmbH www.solar-gmbh.de/buergerkr. Auch der Solarverein Berlin e.V. hat bereits mehrere Bürgersolar­stromanlagen realisiert und bietet unter www.solarverein-berlin.de Informationen an.

Dächer für Bürger-Solarstromanlagen?

Kreise, Städte und Gemeinden - aber auch Unternehmen und Besitzer größerer Dachflächen - können ihre Dächer für eine Photovoltaikanlage zur Verfügung stellen. Geeignet sind z. B. Dächer von Schulen, Kindergärten, Turn- und Mehrzweckhallen, Schwimmbädern, Feuerwehrhäusern, Rathäusern. Als erster Schritt sollten in einem Dachkataster alle in Frage kommenden Dächer zusammengestellt werden. Diese Dächer können den Bürgerinnen und Bürgern bzw. Investoren für den Bau von (Bürger-) Solarstromanlagen angeboten werden, z.B. in Form einer Ausschreibung.

Kommunen werden so ihrer Vorbildfunktion gerecht und können dokumentieren, dass sie Zukunft sichern und Umwelt- und Klimaschutz betreiben. Freiburg und Bremen haben erfolgreich ihre kommunalen Dachflächen für eine Nutzung zur Solarstromerzeugung zur Verfügung gestellt. Nähere Informationen, zum Beispiel zur Gestaltung von Dachnutzungsverträgen, erhalten Sie unter http://www.solardachboerse-nordwest.de und bei Frau Petra Walderbach vom Hochbauamt der Stadt Freiburg unter Tel. 0761-201 4556, eMail: waldepe(at)stadt.freiburg.de