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Wettbewerb "Bundeshauptstadt im Klimaschutz" der Deutschen Umwelthilfe (DUH); Vergütungssätze 2010
12.01.10Das SolarLokal-Team wünscht allen Teilnehmern der Kampagne ein gutes und erfolgreiches neues Jahr!
Deutsche Umwelthilfe sucht die "Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010"
Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) zeichnet auch in diesem Jahr wieder Städte und Gemeinden für ihr besonderes Engagement im kommunalen Klimaschutz aus.
Bis zum 30. April 2010 können sich alle Kommunen in Deutschland um den Titel „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“ bewerben und bundesweit zeigen, wie sie der großen Herausforderung des Klimawandels begegnen. Die DUH bewertet anhand eines Fragebogens das Energiesparen der Kommunen, umweltfreundliche Informationstechnologie (Green IT) und energieeffizientes Büro, Energieerzeugung, kommunale Verkehrspolitik, Siedlungsgestaltung sowie Öffentlichkeitsarbeit und Finanzierung.
Einen besonderen Schwerpunkt legt die DUH in diesem Wettbewerbsjahr auf Green IT, die energieeffiziente Informations- und Kommunikationstechnologie. In vielen Kommunen wächst der Stromverbrauch aufgrund des verstärkten Einsatzes von Computern und Informationstechnik stetig, so dass eine Effizienzsteigerung die Klimabilanz einer Kommune entlastet. Der effiziente Energie- und Materialeinsatz von Informationstechnik wird daher im Wettbewerb besonders belohnt. Für sehr ambitionierte Green IT-Projekte vergibt die DUH in diesem Jahr drei Sonderpreise.
Schirmherr des Wettbewerbs „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“ ist - wie bereits im vergangenen Jahr - der Klimaforscher Prof. Mojib Latif. Latif fordert die Kommunen auf, mutig voran zu gehen und den Klimaschutz ganz oben auf der kommunalpolitischen Agenda anzusiedeln. Da sich die Entwicklungen im Zuge der Klimaänderung teils rasanter vollziehen, als bisher angenommen, müssten Kommunen jetzt handeln. „Die Ergebnisse des letztjährigen Wettbewerbs der Deutschen Umwelthilfe haben Mut gemacht und gezeigt, dass das Thema in den Kommunen präsent ist. Angesichts der Kürze der Zeit, die der Menschheit noch bleibt, um irreversible Klimaänderungen zu vermeiden, müssen auch Städte und Gemeinden ihre Anstrengungen weiter verstärken“, mahnt Professor Latif.
Bis Ende April haben Städte und Gemeinden Zeit ihr Engagement, ihre gezielten Maßnahmen und vorbildlichen Projekte zu dokumentieren und bei der DUH einzureichen. Nach Abschluss des Wettbewerbs werden nachahmenswerte Konzepte in einer Broschüre und in regionalen Workshops bundesweit bekannt gemacht. Nähere Informationen im Internet unter www.duh.de
Degressions- und Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen im Jahr 2010 nach den §§ 32 und 33 Erneuerbare Energien Gesetz (EEG):
Die Bundesnetzagentur hat am 19. Oktober 2009 die Degressions- und Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen für das Jahr 2010 bekannt gegeben. Hier eine Übersicht über die verschiedenen Vergütungssätze:
Vergütung der Anlage nach … | Degressionssatz | Vergütungssatz für das Jahr 2010 |
§ 32 EEG (Freiflächen) | 11 Prozent | 28,43 Cent pro Kilowattstunde |
§ 33 Abs. 1 Nr. 1 EEG (Anlagen auf oder an Gebäuden bis 30 kWp) | 9 Prozent | 39,14 Cent pro Kilowattstunde |
§ 33 Abs. 1 Nr. 2 EEG (Anlagen auf oder an Gebäuden bis 100 kWp) | 9 Prozent | 37,23 Cent pro Kilowattstunde |
§ 33 Abs. 1 Nr. 3 EEG (Anlagen auf oder an Gebäuden bis 1 MWp) | 11 Prozent | 35,23 Cent pro Kilowattstunde |
§ 33 Abs. 1 Nr. 4 EEG (Anlagen auf oder an Gebäuden größer als 1 MWp) | 11 Prozent | 29,37 Cent pro Kilowattstunde |
§ 33 Abs. 2 EEG (selbst genutzter Solarstrom) | 9 Prozent | 22,76 Cent pro Kilowattstunde |
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Bundesnetzagentur unter dem Link http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/17479.pdf
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