Strom durch Sonnenenergie

08.07.09

Quelle: www.vreden.de



Sonnenenergie nutzen: Klimaschutz und Umweltbildung können die Schülerinnen und Schüler der St. Norbert-Schule jetzt hautnah erleben und erlernen.


Auf der südöstlich gelegenen rund 240 qm großen Dachfläche der St. Norbert-Schule wurde eine 30 kwp große Photovoltaikanlage installiert und in Betrieb genommen. Im letzten Jahr hatte der Rat einstimmig die verstärkte Nutzung regenerativer Energien befürwortet und beschlossen städtische Dachflächen zur Errichtung von Photovoltaikanlage an private Investoren zu verpachten. Insgesamt hat die Stadt Vreden zurzeit Dachflächen von sechs öffentlichen Gebäuden zur Anpachtung bereitgestellt. Es handelt sich um Schulgebäude und Sporthallen, deren Dächer aufgrund der Ausrichtung, der Neigung und der Statik für die Nutzung der Sonnenenergie geeignet sind. I. Beigeordneter Dr. Holtwisch begrüßte die Betreiber der Photovoltaikanlage, Matthias und Gisela Wassing, Herrn Heinrich Upgang von der Firma ELE TEC, den stellvertretenden Schulleiter der St. Norbert-Schule, Herrn Marcel Ludwig und die Vertreter der beteiligten Fachabteilungen der Stadtverwaltung zur offiziellen Inbetriebnahme.
Klimaschutz und Bewusstseinsförderung würden durch die sichtbare Anbringung auf dem Dach des Schulgebäudes sinnvoll miteinander kombiniert, lobte I Beigeordneter Dr. Holtwisch. Die Stadt Vreden, erste Mitgliedskommune des Kreises Borken bei der Kampagne SolarLokal, habe mit der Verpachtung der Dachflächen einen weiteren Schritt zum Einsatz alternativer Energien geleistet. Zudem könne durch die Dachflächen jährlich ein Pachtertrag von knapp 3.000 € erzielt werden.


v.l.: Franz Ahler, Stadt Vreden, I. Beigeordneter Dr. Christoph Holtwisch, Marcel Ludwig, St.-Norbert-Schule, Christine Grünewald-Tentrup, Stadt Vreden, Heinrich Upgang, ELE TEC, Matthias Wassing, Gisela Wassing, Betreiber der Anlage.

„Das Dach der St. Norbert-Schule ist optimal mit seinem Neigungswinkel von 30°und der Ausrichtung nach Südosten“, berichtete der Betreiber der Photovoltaikanlage Matthias Wassing. Heinrich Upgang von der Firma ELE TEC hat die Anlage installiert und berichtete über die technischen Details, „Eine Anlage in dieser Größe deckt ungefähr den Jahresbedarf von 4 bis 5 Einfamilienhäusern, pro einem erzeugten Kilowatt werden 0,7 kg CO2 eingespart.“

Die Schülerinnen und Schüler der St. Norbert-Schule können nun allerhand zum Thema Sonnenenergie erlernen. Mit dem Schulpaket „Solarsupport“ der UfU, dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen, wurden dem stellvertretenden Schulleiter Marcel Ludwig Materialien zum Thema Solarenergie und Photovoltaikanlagen übergeben.



Besonders interessant ist für die Schülerinnen und Schüler auch die Anzeigetafel im Eingangsbereich der Norbertschule. Hier können sie sich über die aktuelle Leistung der Anlage, die Gesamtenergie und die CO2-Einsparung informieren.



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